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Kostenschätzung

Die Kosten für die vorliegende Planung ist von Fachleuten erfragt worden, muss jedoch noch von einem Planungsbüro per Ausschreibung erhärtet werden. Dass die Basisschätzung sich bei ca. 10 Millionen Euro bewegt, liegt daran, dass es sich nicht um Tiefbau oder Hochbau im klassischen Sinne handelt (der Musikpavillon ist ein außerordentlich kleines „Hochbau-Objekt“), sondern eher um eine landschaftsarchitektonische Gestaltung der erlebbaren Platzfläche.

Um jedoch unerwarteten Gegebenheiten Rechnung zu tragen, wurde die Basiskostenschätzung mit einem 50-prozentigen Aufschlag versehen, so dass mit einem Budget von 14 bis 15 Millionen Euro gerechnet werden sollte. Wichtig für die Einhaltung des Budget-Rahmens ist, dass nach gründlicher Diskussion und Zusammenführung aller integrierbarer Bürgerideen eine Prüfung durch das Planungsamt und eine Verabschiedung durch die Stadtverordneten erfolgt, wonach keine weiteren Änderungen vorgenommen werden sollten. Denn Änderungen während laufender Bauvorhaben sind mit Abstand die größten Kostentreiber bei Bauvorhaben in öffentlicher Hand und führen häufig dazu, dass sie mit dem Doppelten oder Dreifachen des unsprünglichen Budgets enden.

Dies sollte bei der Neugestaltung der Hauptwache unbedingt vermieden werden.

Empfehlung für die Umsetzung

Bei der Neugestaltung der Hauptwache handelt es sich weder um signifikanten Hochbau oder Tiefbau. Es ist eher die landschafts-architektonische Gestaltung eines öffentlichen Areals.  Daher sollten das Planungsamt und die Stadtverordneten-Versammlung nach Sammlung aller Bürgerideen die Ausgestaltung eindeutig definieren und verabschieden.

Stiftung Altes Neuland Frankfurt GNU

Das Bauvorhaben sollte von einem Büro durchgeführt werden, das auf Ausschreibung und Bauleitung spezialisiert ist und das vor allem in der Lage ist, auf Augenhöhe die technischen Schnittstellen mit der VGF und den umliegenden Gebäudebesitzern bezüglich der Regenwasser-Sammlung abzustimmen.